Leihmutterschaft
Bei einem Leihmutterschaftsprozess sind die Schritte festgelegt und das Ziel ist immer dasselbe – dass Sie Eltern werden – aber der Weg zu diesem Ziel ist bei jedem Prozess einzigartig. Der Leihmutterschaftsprozess ist von vielen Faktoren abhängig und beruht auf der freiwilligen Teilnahme einzelner Personen. Wir stehen Ihnen zur Seite und begleiten Sie beim nächsten Schritt, ganz gleich, wie Ihr Leihmutterschaftsprozess aussieht.
Leihmutterschaft – So funktioniert der Prozess
- Leihmutterschaft bedeutet, dass eine Frau für eine andere Person ein Kind austrägt und zur Welt bringt. Bei Nordic Surrogacy arbeiten wir mit der sogenannten vollständigen Leihmutterschaft. Dies bedeutet, dass zwischen der Frau, die das Kind austrägt, und dem Kind niemals eine genetische Verbindung besteht. Das Kind ist entweder das leibliche Kind der Eltern oder die Eizelle bzw. das Sperma wird von einer dritten Person gespendet.
- Leihmutterschaft ist die erstaunlichste, herausforderndste und turbulenteste Reise, die Sie jemals unternehmen werden. Viele von uns, die bei Nordic Surrogacy arbeiten, haben diese Reise hinter sich. Mit großer Erfahrung und Hingabe haben wir Hunderte von Eltern auf ihrem Weg zur Leihmutterschaft begleitet.
- Gemeinsam mit unseren internationalen Partnerkliniken können wir eine Reihe von Leihmutterschaftsoptionen anbieten, die für alle künftigen Eltern geeignet sind, unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder ihrem Familienstand.
Sie möchten Eltern werden?
Wir bieten eine kostenlose Beratung in englischer Sprache an. Gemeinsam werden wir die Möglichkeiten ausloten, die sich aus Ihren besonderen Umständen ergeben, um die Familie zu gründen, von der Sie träumen. Wir werden Ihnen helfen. Kontaktieren Sie uns noch heute!
- Führend in den nordischen Ländern seit 2016
- Hunderte von Neugeborenen
- Seriöse Kliniken
Der Leihmutterschaftsprozess – Schritt für Schritt
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Beratung und Programmauswahl
Wenn Sie uns kontaktieren, erhalten Sie zunächst ein kostenloses Beratungsgespräch, in dem wir Schritt für Schritt Ihre individuellen Umstände durchgehen, um herauszufinden, welches Programm und welches Zielland für Sie das Richtige ist. Anschließend wird ein Vertrag für das gewählte Programm unterzeichnet.
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Tests und Dokumentation
Medizinische Untersuchungsergebnisse und Unterlagen werden eingereicht. Welche Unterlagen genau benötigt werden, hängt vom Zielland und ausgewählten Programm ab, aber Ihr Koordinator wird Sie dabei unterstützen. Für die künftige Mutter kann dies eine einfache Fruchtbarkeitsuntersuchung beinhalten, um festzustellen, ob ihre eigenen Eizellen für den Prozess verwendet werden können, und für den Mann kann es eine Spermaanalyse sein. Bei den Unterlagen kann es sich um Passkopien oder den Nachweis des Zusammenlebens durch einen Auszug aus dem Melderegister handeln. Um einen Prozess mit Nordic Surrogacy durchzuführen, ist unabhängig vom Zielland ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich.
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Reise in das Zielland
Zur Bereitstellung des biologischen Materials erfolgt zunächst eine Reise ins Zielland und in die Klinik. In der Klinik werden medizinische Untersuchungen vorgenommen und die Dokumentation erfasst. Bei der Verwendung eigener Eizellen werden die Hormonstimulation und die Eizellentnahme während des ersten Aufenthalts im Zielland durchgeführt.
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Auswahl einer Eizellspenderin und Eizellentnahme
Sollte im Rahmen des Leihmutterschaftsprozesses eine Eizellspende erforderlich sein, wird in Absprache mit der Klinik eine geeignete Spenderin ausgewählt. Die Eizellspenderin wird einer Hormonstimulation unterzogen. Die Klinik überwacht den Zyklus und zum richtigen Zeitpunkt werden die Eizellen entnommen und befruchtet. Die Eizellen der Leihmutter werden bei diesem Verfahren niemals verwendet.
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Erzeugung von Embryonen
Nach der Befruchtung entwickeln sich die Embryonen 5–6 Tage lang, bis sie ein Stadium erreichen, das als Blastozyste bezeichnet wird. Embryonen, die dieses Stadium erreichen, können in einigen Fällen auch einem genetischen Screening auf Chromosomenanomalien unterzogen werden. Anschließend werden die Embryonen eingefroren und warten auf die Behandlung der Leihmutter für den Embryo-Transfer.
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Auswahl der Leihmutter
Die Leihmutter ist das Herzstück unserer Tätigkeit und spielt im gesamten Prozess eine entscheidende Rolle. Ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden haben für uns höchste Priorität und wir arbeiten mit sorgfältig ausgewählten Kliniken zusammen, um diesen wesentlichen Aspekt unserer Arbeit zu unterstützen. Jede Leihmutter, die für die künftigen Eltern ausgesucht wird, erfüllt die vom Zielland festgelegten Standards, wurde umfassenden psychologischen und medizinischen Untersuchungen unterzogen und erfüllt alle relevanten gesetzlichen Anforderungen. Die konkreten Schritte des Auswahlprozesses können je nach gewähltem Zielland variieren.
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Embryo-Transfer
Die Leihmutter beginnt mit ihrer Behandlung zur Vorbereitung auf den Embryo-Transfer. Die Behandlung dauert etwa einen Monat. Wenn der Arzt die Gebärmutterschleimhaut für dick genug hält, wird ein Embryo-Transfer durchgeführt. Etwa zwei Wochen nach dem Embryo-Transfer wird bei der Leihmutter ein Bluttest durchgeführt, um festzustellen, ob ein Anstieg des HCG-Hormons im Blut vorliegt. Ist der Wert erhöht, ist ein erster Ultraschall geplant. Sollte es nicht zu einer Schwangerschaft kommen, wird der Prozess mit einem weiteren Embryo-Transfer oder der Erzeugung neuer Embryonen wiederholt.
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Schwangerschaft
Sobald die Schwangerschaft bestätigt ist, wird ein Betreuungsplan für die Leihmutter erstellt, die sich regelmäßigen Untersuchungen in der Klinik unterzieht. Es wird eine Schwangerschaftsübersicht erstellt, die allen Beteiligten als gemeinsamer Leitfaden für die Schwangerschaft dient. Der Plan umfasst regelmäßige Gesundheitschecks, Ultraschalluntersuchungen, pränatale Diagnostik und andere Meilensteine. Während der Schwangerschaft erhalten die künftigen Eltern laufend Bilder und Berichte von den Vorsorgeuntersuchungen der Leihmutter. In manchen Fällen ist es auch möglich, an den Zielort zu reisen und bei der Vorsorgeuntersuchung in der Klinik dabei zu sein. Teilweise besteht auch die Möglichkeit einer digitalen Teilnahme. Wir bieten allen künftigen Eltern während der Schwangerschaft und als frischgebackene Eltern den digitalen Kontakt zu einer englischsprachigen Kinderkrankenschwester.
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Geburt
Wenige Wochen vor der Geburt reisen Sie als künftige Eltern in das Zielland, um bei der Geburt Ihres Babys dabei zu sein. Wir begleiten Sie durch die letzten Schritte des Leihmutterschaftsprozesses durch eine engmaschige Nachsorge, ein Geburtsgespräch und einen Geburtsleitfaden, der Ihnen am Ende der Schwangerschaft ausgehändigt wird. Der Leitfaden enthält alles, um Sie auf die wichtigste Reise Ihres Lebens vorzubereiten.
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Staatsbürgerschaft und Rückkehr in die Heimat
Sobald das Kind geboren ist, beginnt der rechtliche Prozess zur Rückkehr in die Heimat. Die Staatsangehörigkeit des Kindes hängt von den Vorschriften zur Leihmutterschaft in dem Land ab, in dem der Leihmutterschaftsprozess durchgeführt wird. In manchen Ländern wird das Kind ohne Staatsbürgerschaft (staatenlos) geboren, in anderen Ländern erhält es die Staatsangehörigkeit des Geburtslandes. Letztlich erhält das Kind jedoch nach einem rechtlichen Verfahren immer die Staatsangehörigkeit des Heimatlandes der Eltern. Sobald das Kind eine Staatsangehörigkeit besitzt, hilft die für diese Staatsangehörigkeit zuständige Botschaft/das zuständige Konsulat bei der Ausstellung der Reisedokumente für das Kind. Wir bieten rechtliche Ausreiseleistungen für künftige Eltern mit Wohnsitz in Deutschland.
Unsere Leihmutterschaftsprogramme
Wir arbeiten mit Kliniken an verschiedenen Standorten zusammen, sodass wir vielen Menschen die Möglichkeit bieten können, ihren Traum vom eigenen Kind zu verwirklichen. Alle Zielorte haben gemeinsam, dass die Leihmutterschaft für alle am Prozess beteiligten Parteien gesetzlich geregelt ist. Nordic Surrogacy arbeitet mit höchster Vertraulichkeit, hoher Integrität und Respekt gegenüber allen Beteiligten. Welches Zielland und welches Programm zu Ihnen passt, hängt von Ihren individuellen Umständen ab.
Häufig gestellte Fragen zur Leihmutterschaft
Ist es möglich, die Eizellspenderin kennenzulernen?
In Kolumbien, Georgien erfolgt jede Eizellspende anonym, was bedeutet, dass die Identität der Spenderin vor ihrer Familie geheim gehalten wird.
In den USA hat das Kind ab dem 18. Lebensjahr das Recht, Kontakt zur Eizellspenderin aufzunehmen.
Was passiert, wenn die Leihmutter das Kind nicht hergeben möchte?
Die Leihmutter hat keine biologische Verbindung zum Kind und ist sich vom ersten Tag an bewusst, dass sie das Kind für jemand anderen austrägt. Wir arbeiten nur mit Ländern zusammen, in denen die Leihmutterschaft klar geregelt und freiwillig ist. Dies wird durch medizinische und psychologische Untersuchungen sichergestellt, denen sich die Frau vor Beginn des Leihmutterschaftsprozesses unterzieht. Dies wird durch Verträge und Gesetze in den einzelnen Ländern geregelt.
Bei einem Leihmutterschaftsprozess spielen natürlich auch Emotionen eine Rolle. Leihmütter erhalten bei Bedarf psychologische Betreuung, die auch nach Abschluss des Leihmutterschaftsprozesses fortgesetzt werden kann.
Welche Informationen über die Eizellspenderin sind verfügbar?
Alle unsere Eizellspenderinnen-Datenbanken enthalten Fotos und detaillierte und umfassende Informationen zu den Frauen.