IVF – In-vitro-Fertilisation
Bei Nordic Surrogacy unterstützen wir ungewollt kinderlose Menschen mit IVF und Embryonenerzeugung im Rahmen eines Leihmutterschaftsprozesses.
IVF ist eine Fruchtbarkeitsmethode, bei der Eizellen einer Frau aus den Eierstöcken entnommen und außerhalb des Körpers der Frau mit den Spermien des Mannes befruchtet werden. IVF bedeutet In-vitro-Fertilisation („in vitro“ = im Glas und „Fertilisation“ = Empfängnis).
Die Methode wird bei allen Formen der Unfruchtbarkeit angewendet: bei weiblicher und männlicher Unfruchtbarkeit sowie bei unerklärlicher Kinderlosigkeit.
IVF – Der Prozess der Leihmutterschaft
- 1
Hormonstimulation
Zunächst wird entweder die zukünftige Mutter oder eine Eizellspenderin mit Hormonen behandelt. Während einer IVF-Behandlung nimmt die Frau Hormone ein, die dazu führen, dass ihre Eierstöcke mehr Eizellen produzieren als während eines normalen Menstruationszyklus.
Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten, eine IVF-Behandlung durchzuführen: das Lang- oder das Kurzprogramm. Bei dem Langzeitprogramm verwendet die Frau drei Wochen lang ein Nasenspray, bevor sie mit den Injektionen beginnt. Anschließend werden zwei Wochen lang Hormonspritzen verabreicht. Bei manchen Frauen können Symptome wie Schwitzen und Stimmungsschwankungen auftreten. Das Kurzprogramm sieht vor, dass die Hormoninjektionen sofort am 2. oder 3. Tag der Menstruation/Blutung verabreicht werden.
Die Entscheidung, welches Programm zum Einsatz kommt, obliegt dem behandelnden Arzt.
- 2
Eizellentnahme
Sobald die Follikel die richtige Größe erreicht haben, entscheidet der Arzt, wann die Eizellen entnommen werden – dies geschieht normalerweise 10–12 Tage nach Beginn der Injektionen. Unter örtlicher Betäubung oder Vollnarkose werden die Follikel punktiert und die Flüssigkeit in den Follikeln mit einer dünnen Nadel abgesaugt.
- 3
Samenspende und Befruchtung
Am Tag der Eizellentnahme gibt der Mann seine Samenprobe ab. Wenn die Samenprobe im Labor eintrifft, nimmt der Embryologe eine erste Beurteilung vor. Dabei werden die Probenmenge, die Spermienzahl und deren Beweglichkeit untersucht. Wenn alles normal ist, wird in der Regel eine Standard-IVF gewählt, was bedeutet, dass die Spermien die Eizellen selbst befruchten dürfen. Die Befruchtung erfolgt innerhalb weniger Stunden, die Eizellen und Spermien werden jedoch zusammen in einem Wärmeschrank aufbewahrt, bis der Embryologe sie am nächsten Morgen erneut untersucht.
Bei einer schlechten Qualität der Spermienprobe kommt die Mikroinjektion (ICSI) zum Einsatz, bei der das Spermium mit einer dünnen Nadel in die Eizelle eingesetzt wird. Auch bei Leihmutterschaftsprozessen wird ICSI häufig als Standardmethode eingesetzt.
- 4
Embryonalentwicklung, genetisches Screening und Kryokonservierung
Am Tag nach der Eizellentnahme kann der Embryologe feststellen, ob die Eizellen befruchtet wurden oder nicht. Es findet eine Zellteilung statt und am vierten Tag verbinden sich die Zellen zu einer sogenannten Morula. Am 5. Tag besteht der Embryo aus Hunderten von Zellen und wird als Blastozyste bezeichnet. Dies ist das Stadium des Embryos, das am häufigsten in Leihmutterschaftsprozessen verwendet wird.
Vor der Kryokonservierung der Embryonen wird manchmal ein genetisches Screening der Embryonen durchgeführt. Die Testergebnisse können Chromosomenanomalien bereits auf Embryoebene nachweisen. Die Embryonen werden dann kryokonserviert, während darauf gewartet wird, dass die Leihmutter für den Embryo-Transfer bereit ist.
- 5
Embryo-Transfer
Für den Embryo-Transfer wird der Embryo mit der besten Qualität ausgewählt. Beim Embryo-Transfer führt der Arzt zunächst eine Ultraschalluntersuchung durch und führt anschließend einen Führungskatheter in die Gebärmutter ein. Der Embryologe führt den ausgewählten Embryo in einen dünneren Katheter ein und übergibt ihn dem Arzt. Der Katheter wird in den Führungskatheter eingeführt und der Embryo wird in die Gebärmutter eingesetzt.
Die Leihmutter kann dann bis zur Bestätigung der Schwangerschaft ein normales Leben führen.
Nach dem Embryo-Transfer beginnt eine Zeit des Wartens und Hoffens. Schwangerschaftstests werden etwa zwei Wochen nach dem Embryo-Transfer durchgeführt und erst dann lässt sich feststellen, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist oder nicht.
Sie möchten Eltern werden?
Wir bieten eine kostenlose Beratung in englischer Sprache an. Gemeinsam werden wir die Möglichkeiten ausloten, die sich aus Ihren besonderen Umständen ergeben, um die Familie zu gründen, von der Sie träumen. Wir werden Ihnen helfen. Kontaktieren Sie uns noch heute!
- Führend in den nordischen Ländern seit 2016
- Hunderte von Neugeborenen
- Seriöse Kliniken
Unfruchtbarkeit und ungewollte Kinderlosigkeit
Von ungewollter Kinderlosigkeit spricht man, wenn man länger als ein Jahr versucht, schwanger zu werden. Ungewollte Kinderlosigkeit kann auch nicht-medizinische Gründe haben, beispielsweise wenn man alleinstehend oder homosexuell ist und daher kein biologischer Partner für die Zeugung eines Kindes zur Verfügung steht.
Leihmutterschaft – So funktioniert der Prozess
Bei einer Leihmutterschaft trägt eine Frau für eine andere Person ein Kind aus und bringt es zur Welt. Bei Nordic Surrogacy arbeiten wir mit der sogenannten vollständigen Leihmutterschaft. Dies bedeutet, dass zwischen der Frau, die das Kind austrägt, und dem Kind niemals eine genetische Verbindung besteht. Das Kind ist entweder das leibliche Kind der Eltern oder die Eizelle bzw. das Sperma wird von einer dritten Person gespendet.